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AGM-Motorradbatterien

Unsere AGM Motorradbatterien setzen auf Bleivlies-Technologie, die das Auslaufen der Batteriesäure im Gegensatz zu herkömmlichen Nassbatterien verhindert. Sie bieten zuverlässige Leistung, sind unempfindlich gegenüber Tiefenentladung, haben eine hohe Zyklenfestigkeit und überzeugen mit einer verbesserten Kaltstartfähigkeit.

AGM Motorradbatterien: Häufig gestellte Fragen

Eine AGM-Motorradbatterie (Absorbent Glass Mat) nutzt eine fortschrittliche Bauweise, bei der die Batteriesäure komplett in speziellen Glasfasermatten gebunden ist. Im Gegensatz zu klassischen Blei-Säure-Batterien gibt es hier keine flüssige Säure mehr, die hin- und herschwappt. Das macht die Batterie absolut auslaufsicher, wartungsfrei und extrem rüttelfest. Durch den geringen Innenwiderstand der Vlies-Technologie kann die AGM-Batterie sehr schnell hohe Ströme abgeben, was sie zur idealen Wahl für moderne Motorräder mit viel Elektronik und leistungsstarken Anlassern macht.
Der Hauptvorteil einer AGM-Batterie gegenüber der Gel-Variante liegt in der überlegenen Kaltstartleistung (CCA). AGM-Akkus können kurzzeitig deutlich mehr Energie freisetzen, was besonders bei großvolumigen Motoren oder niedrigen Temperaturen entscheidend ist. Zudem sind sie beim Laden weniger empfindlich gegenüber leichten Spannungsschwankungen als Gel-Batterien. Während Gel-Akkus ihre Stärken in der tiefen zyklischen Entladung haben, ist die AGM-Technologie der Allrounder für Performance-Bikes, die maximale Zuverlässigkeit beim Startvorgang und eine hohe Leistungsdichte benötigen.
In den meisten Fällen ist ein Upgrade von einer Standard-Nassbatterie auf eine AGM-Batterie problemlos möglich und sogar sehr empfehlenswert. Du profitierst sofort von der Wartungsfreiheit und der höheren Startkraft. Wichtig ist jedoch, dass die Maße und die Polanordnung identisch sind. Zudem sollte die Ladespannung deines Motorrad-Reglers idealerweise zwischen 14,4V und 14,8V liegen, da AGM-Batterien diese Spannung benötigen, um vollständig geladen zu werden. Einmal verbaut, musst du nie wieder destilliertes Wasser nachfüllen, da das System gasdicht verschlossen bleibt.
Um eine AGM-Motorradbatterie sicher zu laden, ist ein modernes, intelligentes Ladegerät mit AGM-Modus unerlässlich. Diese Batterien reagieren empfindlich auf Überladung und zu hohe Temperaturen. Ein geeignetes Gerät nutzt eine IUoU-Ladekennlinie und schaltet nach der Vollladung automatisch in den Erhaltungsmodus. Vermeide unbedingt alte "Trafo-Ladegeräte" ohne Abschaltautomatik, da diese die Glasfasermatten durch Gasung austrocknen können. Für eine maximale Lebensdauer solltest du die Batterie bei längeren Standzeiten, etwa im Winter, alle 4 bis 6 Wochen kurz nachladen.
Die durchschnittliche Lebensdauer einer AGM-Motorradbatterie beträgt bei guter Pflege etwa 4 bis 7 Jahre. Da sie eine sehr geringe Selbstentladung aufweist, ist sie ideal für Saisonkennzeichen geeignet. Der größte Feind der AGM-Technologie ist die Tiefentladung. Wenn die Spannung unter 12,2 Volt fällt, setzt die Sulfatierung ein, die die Kapazität dauerhaft mindert. Mein Tipp für die Winterpause: Klemme die Batterie ab oder nutze ein Ladegerät mit Erhaltungsfunktion. Lagere sie kühl und trocken, denn Hitze beschleunigt die chemische Selbstalterung deutlich stärker als Kälte.